Motortuning:

Mit Motortuning kann die Leistung des Fahrzeuges gesteigert werden. Bei Motortuning kann so einiges gemacht werden, z.B.: Chiptuning, Turbo, Kompressor, Lachgaseinspritzung

Lachgaseinspritzung

Im Automobilbereich wird die Lachgaseinspritzung auch bei Motoren ohne Direkteinspritzung verwendet. Dabei wird das Benzin - Luftgemisch auf ca. -40 Grad Celsius heruntergekühlt. Hierdurch wird die Menge der Brenn- und Sauerstoffmoleküle pro Volumeneinheit deutlich gesteigert, so dass eine höhere Energiemenge pro Volumeneinheit zur Verfügung steht und so die Leistung des Motors um bis zu 55% gesteigert werden kann. Die Einspritzung ist jedoch nur für eine kurze Zeitspanne anwendbar, da der Motor durch die höhere Belastung leicht überansprucht werden kann und ein hoher Verbrauch an Lachgas die Kosten in die Höhe treibt. Das Verfahren ist also nur zum Beschleunigen sinnvoll einsetzbar.

Da Lachgas (Distickstoffmonoxid, N 2 O) brandfördernd ist, wird durch die Einspritzung in den Brennraum eine Leistungssteigerung erzielt. Durch den zusätzlichen Sauerstoff kann pro Arbeitstakt mehr Kraftstoff verbrannt werden, die Verbrennung läuft heißer und sauberer ab, allerdings erhöht sich der Ausstoß an Stickoxiden deutlich.

Rechtliches

Im Straßenverkehr ist die Lachgaseinspritzung nicht gestattet. Nicht nur der Einbau und die Anwendung sind verboten, auch das Mitführen einsatzbereiter Anlagen ist unstatthaft, es kann zur Beschlagnahme des Fahrzeugs führen, zu einer Anzeige wegen Führens eines nicht zugelassenen Fahrzeugs, zur Rückrüstpflicht, zu Gutachterkosten und im extremen Fall zum Führerscheinverlust.

Das Verbot ergibt sich durch die nicht eintragungsfähige Leistungssteigerung, durch die die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erlischt. Weiterhin ist eine solche Anlage nicht eintragungsfähig, weil sie die Abgaswerte des Fahrzeugs negativ beeinflussen kann.

In Österreich ist der Selbsteinbau nicht gestattet. Wenn man die Anlage typisieren lässt, ist es legal, eine Lachgaseinspritz-Anlage einbauen zu lassen. Die Anlage darf in Österreich auf öffentlichen Straßen benutzt werden, wenn der Fahrer des Fahrzeugs die für die entsprechende Straße zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschreitet.

Quelle: www.Wikipedia.org (Auszüge)

Chiptuning

Mit Chiptuning bezeichnet man eine Leistungssteigerung von Motoren. Das geschieht so: Durch Austausch der Motorsteuerung, die auf einem in der Regel wiederbeschreibbaren Chip als Datensatz im Motorsteuergerät abgelegt ist. Es werden alle wichtigen Daten, die für die Regelung und Steuerung des Motors wichtig sind, verbessert. Z.B.: Einspritzmenge, Einspritzzeiten, Motortemperatur, Ladedruck des Turbo, u.s.w.

Die größte Leistungssteigerung mit Chiptuning bekommt man bei einem Motor mit Turbolader. Manche seriöse Chiptuningspezialisten erreichen eine Leistungssteigerung bis zu 44% der Seriendaten . Einige Chiptuner gewähren bis zu einem bestimmten km-Stand oder Fahrzeugalter eine Garantie mit Aufpreis auf Motor und Getriebe die eindeutig das Chiptung schuld ist.

Bei Eco-tuning ist die Verbrauchsminimierung das Optimierungsziel. Es beruht auf der Tatsache, dass wegen der anzunehmenden Unterschiede in der Kraftstoffqualität im Serienzustand der Verbrauch höher liegt, als mit den in Europa verfügbaren Qualitäten erreichbar ist. Für dieses Tuning sind keine Umbauten nötig und nur wenig Zeitaufwand erforderlich.

Turbo Timer

Der Turbotimer ist dafür da, dass der Turbolader geschützt wird.
Was macht der Turbotimer eigentlich?
Er lässt den Motor eine gewisse Zeit nachlaufen. Warum muss der Motor nachlaufen? Wenn der Motor sofort abgestellt wird, kann der Turbolader nicht mehr gekühlt werden, da kein Öl mehr zum Turbolader kommt. Besitzt man ein Fahrzeug ohne Turbotimer, so sollte man eine gewisse Zeit im Auto sitzen bleiben und den Motor mit Standgas laufen lassen. Damit man nicht unnötig im Auto sitzen bleiben muss, empfiehlt sich der Einbau eines Turbotimers.. Damit kann man dann das Zündschloss auf aus stellen, steigt aus dem Fahrzeug aus und sperrt zu. Der Motor läuft eine gewisse Zeit weiter und schaltet sich dann von selbst aus.

Bei manchen Turbotimern wird das Geschwindigkeitssignal ausgewertet und zeigt Werte wie v-max oder Beschleunigung von 0-100 km/h, oder Beschleunigung auf 400 Meter, oder er berechnet die Abschaltzeit aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeiten.

Hier ist eine genaue Erklärung eines Turboladers.